Samstag, 25. August 2007

Nr. 1 Der Treidler

Der Treidler repräsentiert eine wichtige historische Arbeiterfigur der Handelsmetropole Regensburg. Männer wie er zogen bis ins frühe 19. Jahrhundert in großen Trupps und hoch zu Ross mit Tauen aneinander gebundene Schiffe über die Donau. So ein Tross bestand aus bis zu 40 berittenen Zugpferden und transportierte meist Güter wie kostbares Salz.

Dabei waren die wochenlangen Reisen der Männer nicht ungefährlich, denn überall lauerten Diebe und Halunken. Nach einer solchen Salztour legten die Treidler beim Salzstadl an und halfen beim Entladen der wertvollen Fracht. War das Weiße Gold dann eingelagert, reparierten sie dort ihre Boote und pflegten ihre Pferde, um schon bald auf die nächste lange Fahrt nach Salzburg oder Reichenhall zu gehen.

Weitere Informationen über den Treidler und den Salzstadel finden Sie auf folgenden Webseiten:

Erstellt um 22:54 Uhr.

Nr. 2 Eintrag im Rexplorer-Blog

Erstellt um 22:58 Uhr.

Nr. 3 Eintrag im Rexplorer-Blog

Erstellt um 23:00 Uhr.

Nr. 4 Der Türmer

Der Türmer Johann Balthasar Bucher war einst Nachtwächter im höchsten Patrizierturm der Stadt. Mit einer Höhe von 50 Metern ist dieses Regensburger Wahrzeichen der höchste Hausturm nördlich der Alpen. Erbaut in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts, diente er als Wehrturm der hier ansässigen reichen Kaufleute, später als Nachtwächterturm.

Der nach einem ersten Brand 1364 wieder aufgebaute prächtige Marktturm sank 1706 nach einer Nachlässigkeit der Türmer erneut in Asche. Johann Balthasar Bucher musste daraufhin in Eisen gekettet beim Abbruch der Brandruine helfen und wurde dann zur Strafe in den Goldenen Turm, später in den neuen Rathausturm, verbannt.

Weitere Informationen zum Geschlechterturm ”Goldener Turm” finden Sie auf folgenden Webseiten:

Weiterführende Literatur:

  • Bauer, Karl (1997): Regensburg. Kunst-, Kultur- und Alltagsgeschichte. 5., erweiterte Auflage. MZ-Verlag, Regensburg.
Erstellt um 23:02 Uhr.

Nr. 5 Der Reichstagsbähmull

Zum ersten mal wurde der Reichstag wahrscheinlich 1355 im Reichssaal des Alten Rathauses abgehalten, dessen ältester Teil aus der Mitte des 13. Jahrhunderts stammt. Von 1663 bis 1806 war hier später der Sitz des Immerwährenden Reichstags. Heute befindet sich in diesen Räumen eine Dauerausstellung zur Bedeutung des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nationen, das mit dieser Stadt eng verbunden ist.

Mit dem Reichsdeputationshauptschluss wurde der Immerwährende Reichstag dann aufgelöst. Dieser ordnete das Reich völlig neu, doch der Reichstagsbähmull will das nicht akzeptieren. Als kurfürstlicher Gesandter sitzt er heute noch im Alten Rathaus und trotzt den Veränderungen. Er sehnt sich zurück nach den Zeiten, als er mit den anderen Ratsherren im Reichstag große deutsche und europäische Politik entschied.

Weitere Informationen über den Reichstagsbähmull finden Sie auf folgender Webseite:

Erstellt um 23:06 Uhr.

Nr. 6 Eintrag im Rexplorer-Blog

Erstellt um 23:09 Uhr.

Nr. 7 Eintrag im Rexplorer-Blog

Erstellt um 23:12 Uhr.

Nr. 8 Eintrag im Rexplorer-Blog

Erstellt um 23:12 Uhr.

Nr. 9 Fürst Dalberg

Anfang des 19. Jahrhunderts wird Fürst Karl Theodor Anton Maria von Dalberg von Napoleon nach Regensburg geschickt um die von Stillstand geprägte Stadt zu modernisieren. Er residierte von 1802 bis 1810 am Domplatz 6 - weshalb dieses Gebäude auch die Bezeichnung Dalberg-Residenz trägt. 1809 diente dieses Haus sogar als Hauptquartier Napoleons, der beim Sturm auf Regensburg leicht am Bein verletzt wurde.

Fürst Dalberg war nicht nur Erzbischof, Schriftsteller, Gründer einer naturwissenschaftlichen Akademie und adliger Würdenträger, sondern gilt auch als Mitglied des Illuminatenordens. Als aufgeklärter Reformer versuchte er Regensburg zu neuer Blüte zu verhelfen und führte beispielsweise eine kostenlose Krankenpflege für Kinder ein, ordnete den Bau einer Kanalisation in der Stadt an und setzte sich für die gleichen Rechte von Katholiken und Protestanten ein.

Mehr Informationen über Fürst Dalberg finden Sie auf folgenden Webseiten:

Erstellt um 23:15 Uhr.

Nr. 10 Eintrag im Rexplorer-Blog

Erstellt um 23:20 Uhr.

Nr. 11 Eintrag im Rexplorer-Blog

Erstellt um 23:21 Uhr.

Nr. 12 Die Fürstin von Thurn und Taxis

Die Fürstin von Thurn und Taxis ist Mitglied eines alten und einflussreichen Adelsgeschlechts - ab 1748 kam ihrer Familie beispielsweise die ehrenvolle Aufgabe zu, als Prinzipalkommissare den Kaiser am Immerwährenden Reichstag zu repräsentieren.

Außerdem hatte das Haus Thurn und Taxis einst das kaiserliche Postwesen organisiert und an der Wende zum 16. Jahrhundert den Grundstein für ein internationales Postwesen gelegt. Das Zanthaus diente damals noch als Posthauptquartier - bevor in dem frühgotischen Patriziergebäude eine Schnupftabakfabrik eingerichtet wurde.

Nach Ablösung der Postrechte wurde dem Fürstenhaus Thurn und Taxis 1810 das Regensburger Kloster St. Emmeram als Ausgleich angeboten - dort residiert die Familie bis heute in einem Schloss, das mit rund 500 Zimmern größer ist als der Buckingham Palace.

Weitere Informationen über die Fürstin von Thurn und Taxis finden Sie auf der folgenden Webseite:

Erstellt um 23:24 Uhr.

Nr. 13 Die Törichte Jungfrau

Zusammen mit einem schönen Jüngling steht die Törichte Jungfrau bereits seit dem 14. Jahrhundert am Anstieg der Treppe zum großen Ballsaal des Hauses Heuport, das sich gegenüber des Domes befindet.

Während sie von ihrem charmanten Begleiter umgarnt wird, hat die Jungfrau die rechte Hand auf der pochenden Brust, hält ihre Öllampe sehr niedrig und blickt schüchtern zu Boden. Dabei merkt sie nicht, dass ihr Verehrer auf der Rückseite ein ganz anderes Gesicht offenbart! Dort nisten Ratte und Kröte - Symbole des Teufels, die seine satanische Herkunft verraten. Das gotische Steinfiguren-Ensemble steht für das biblische Gleichnis von der törichten wie klugen Jungfrau und dem "Fürst der Welt".
Sicherlich fragt sich die Jungfrau, ob man einen Menschen lieben darf, dessen dunkle Seite man nicht kennt...

Mehr Information zur Törichten Jungfrau finden Sie auf folgenden Webseiten:

Weiterführende Literatur:

  • Bauer, Karl (1997): Regensburg. Kunst-, Kultur- und Alltagsgeschichte. 5., erweiterte Auflage. MZ-Verlag, Regensburg.
  • Freitag, Matthias (1999): Kleine Regensburger Stadtgeschichte., 2. aktual. Auflage. Pustet Verlag, Regensburg.
Erstellt um 23:31 Uhr.

Nr. 14 Albertus Magnus

Sein vielfältiges Wirken als Bischof, Gelehrter und Philosoph, machte Albertus Magnus zu einem der ersten großen Naturwissenschaftler des Mittelalters. Er predigte nicht nur, sondern lehrte und forschte auch eifrig: beispielsweise studierte er die Tierwelt und verfasste darüber das Buch "De Animalibus".

1206 wurde Albertus Magnus bei Lauingen an der Donau geboren und starb 1280 in Köln. Ab 1260 war er für zwei Jahre in Regensburg, da er im Auftrag des Papstes Alexander IV das heruntergewirtschaftete Bistum Regensburg übernahm.

Damals residierte er im Bischofshof, dessen noch erhaltene Gebäude im 13. bis 16. Jahrhundert erbaut wurden. Bei ihren Aufenthalten in der Stadt waren sogar die Kaiser in diesen Gemäuern untergebracht.

1810 wurde im Bischofshof die Rückgabe der Stadt Regensburg an Bayern vollzogen, die auch zur Säkularisierung der bischöflichen Residenz führte. Die Bischöfe residieren seither in den Gebäuden des Damenstifts Niedermünster.

Weitere Informationen zu Albertus Magnus finden Sie auf der folgenden Webseite:

Weiterführende Literatur:

  • "De Animalibus", (Buch über Tierwelt) - Albertus Magnus
  • "Die sinnlichen Gärten des Albertus Magnus" - Stephanie Hauschild, S. 150
Erstellt um 23:35 Uhr.

Nr. 15 Prediger Schäffer

Als Superintendent predigte Jakob Christian Gottlieb Schäffer Ende des 18. Jahrhunderts in der Neupfarrkirche. Diese war ab 1542 die erste protestantische Kirche der Stadt. Besonders ihre Ostteile zählen zu den großen Renaissanceschöpfungen Süddeutschlands.

Prediger Schäffer galt auch als eifriger Botaniker und Erfinder. Sein Naturalienkabinett fand weithin Beachtung und seine Erfindungen veränderten die Welt: Er entdeckte wie Papier aus Holz gewonnen werden kann. Und eine eher zufällige Erfindung, die Waschmaschine, brachte sogar die Waschweiber an der Donau in Aufruhr!

Weitere Informationen zu Prediger Schäffer und der Neupfarrkirche finden Sie auf folgenden Webseiten:

Erstellt um 23:40 Uhr.

Nr. 16 Die Waschweiber

Seit jeher haben die Waschweiber an der Donau ein sicheres Auskommen. Tagein, Tagaus waschen sie dort die schmutzige Wäsche der Regensburger. Neben der harten Knochenarbeit gibt es auch immer was zu Tratschen.

Die Waschweiber arbeiten in der Nähe der legendären Wurstkuchl. Dort gibt es schon seit Jahrhunderten handfeste Mahlzeiten. An selbiger Stelle befand sich einst die Werkküche zum Bau der Steinernen Brücke ab 1135. Auf Bratwürste hat sich diese ständig vom Donauhochwasser bedrohte Garküche wohl erst ab 1812 spezialisiert. Die Würste werden dort bis heute über offenem Feuer auf einem Rost gebraten, während der Rauch über einen offenen Kamin abzieht.

Weitere Informationen über die Wurstkuchel finden Sie auf der folgenden Webseite:

Erstellt um 23:49 Uhr.

Nr. 17 Eintrag im Rexplorer-Blog

Erstellt um 23:51 Uhr.

Nr. 18 Eintrag im Rexplorer-Blog

Erstellt um 23:51 Uhr.

Nr. 19 Eintrag im Rexplorer-Blog

Erstellt um 23:52 Uhr.

Nr. 20 Der Domspatz

Bischof Wolfgang gründete 975 die Domschule, aus der später auch die Domspatzen hervorgingen. Heute lernen rund 500 von ihnen in der Chorschule und im Internat und singen immer Mittwochs und Sonntags im Dom.

Einer von ihnen wandelt seit dem Mittelalter über den Domplatz und übt sich dort im Singen.

Der Platz befindet sich mehr oder weniger im Zentrum der Altstadt, begrenzt von wichtigen historischen Gebäuden. Erweitert wurde er erstmals 1895 in südlicher Richtung, nach Osten kam 1936 der Altdorfer-Platz hinzu.

Mehr Informationen über den Domspatz finden Sie auf folgenden Webseiten:

Erstellt um 23:56 Uhr.

Sonntag, 26. August 2007

Nr. 21 Die Klosterschülerin

Seit dem 12. Jahrhundert wandelt die Klosterschülerin im Domgarten, wo auch die Allerheiligen-Kapelle von 1160 und die Stephanskapelle aus dem 11. Jahrhundert zu finden sind.

Weitere Besonderheiten sind die gotische Ewiglichtsäule von 1341 und der zweiteilige romanische Kreuzgang, der ab dem 14. Jahrhundert erbaut wurde.

Dort im Domgarten wartet die Klosterschülerin sehnlichst auf einen Liebesbrief, der ihr versprochen wurde. Damals war es in ganz Europa üblich, in der Schule geschriebene Liebeslyrik als Briefe zwischen Schülerinnen und Lehrern auszutauschen. So sind einige Regensburger Schriftstücke in der "Carmina ratisponensia" überliefert.

Mehr Information über das Domschatzmuseum und den Domgarten finden Sie auf den folgenden Webseiten:

Erstellt um 00:01 Uhr.

Nr. 22 Der Peinliche Befrager

Am zentralen Markt der Stadt entstand seit dem 13. Jahrhundert der Komplex des Alten Rathauses: Nie wurde diese Stadt während eines Krieges zerstört, auch nicht die sich hier befindende so genannte Fragstatt, also der Rathauskerker.

Wie es im Mittelalter verbreitet war, wurden auch in Regensburg Menschen, denen etwas vorgeworfen wurde, vom Peinlichen Befrager zur Wahrheit befragt. Doch manch einer war dabei gar übereifrig und bediente sich sogar unlauterer Mittel. Hier am Rathausplatz findet man heute noch einen solchen Befrager, der sich nach wie vor an seiner Fragstatt am Reichstagsmuseum umhertreibt.

Weitere Informationen über die Geschichte des alten Rathauses finden Sie auf folgenden Webseiten:

Erstellt um 00:04 Uhr.

Nr. 23 Eintrag im Rexplorer-Blog

Erstellt um 00:07 Uhr.

Nr. 24 Goliath

Der Kaufmann Goliath ist eine überragende Gestalt - mit seiner stattlichen Kämpferstatur und einem Harnisch samt Waffen hält er sich für den größten. Bewundern kann man ihn an der Goliathstraße 4, dem Stammhaus der Patrizierfamilie Tundorfer - einem frühgotischen Bau von 1220.

Um 1570 schuf der Maler Melchior Bochsberger dort eine monumentale Fassadenmalerei, die David und Goliath im Kampf zeigt. Seither ist dieses Haus als Goliathhaus bekannt.

Weitere Informationen über das Goliathhaus finden Sie auf der folgenden Webseite:

Weiterführende Literatur:

  • Bauer, Karl (1997): Regensburg. Kunst-, Kultur- und Alltagsgeschichte. 5., erweiterte Auflage. MZ-Verlag, Regensburg.
Erstellt um 00:12 Uhr.

Nr. 25 Eintrag im Rexplorer-Blog

Erstellt um 00:20 Uhr.

Nr. 26 Craco

Am Haidplatz 2 befindet sich das Bruderhaus, eine wahrlich hochgotische Anlage aus dem 14. Jahrhundert. Im Jahr 1419 erwarb sie der reiche Bürger Stephan Notangst und richtete darin eine Stiftung ein, in der arme und alte Handwerker einen ruhigen Lebensabend verbringen konnten. Daraus ging später das evangelische Bruderhaus hervor.

Der magische Charakter, der an diesem Ort wohnt, ist der Ritter Craco. Er kam als ungebetener, heidnischer Gast zu einem Ritterturnier, das 924 oder 930 auf dem später wahrscheinlich nach ihm benannten Haidplatz stattfand. Der Furcht einflößende Riese – womöglich auch ein Zauberer oder gar ein "Türck" - forderte die christlichen Ritter zum Kampf um Ehre und Seele.

Weitere Informationen über den Haidplatz und den Ritter Craco finden Sie auf folgenden Webseiten:

Weiterführende Literatur:

  • Böck (1982:214ff.)
  • Bauer, Karl (1997): Regensburg. Kunst-, Kultur- und Alltagsgeschichte. 5., erweiterte Auflage. MZ-Verlag, Regensburg.
Erstellt um 00:20 Uhr.

Nr. 27 Eintrag im Rexplorer-Blog

Erstellt um 00:24 Uhr.

Nr. 28 Der Herrentrinkstubenhocker

Die Neue Waag wurde um 1200 erbaut und diente früher den Räten der Stadt zum Umtrunk nach ihren anstrengenden Sitzungen. Doch auch wenn das im Patrizierstil errichtete Gebäude am Haidplatz 1 inzwischen längst einem anderen Zweck dient, sitzt dort noch immer tagein, tagaus der Herrentrinkstubenhocker.

Er ist vor Gram ergraut, denn obwohl er ein ehrbarer Tuchhändler ist, trifft sich seine Frau mit einem anderen. Wenn das die Leute erfahren wird sie am Pranger stehen und geteert und gefedert werden!

Ihren Namen hat die Neue Waag übrigens im 15. Jahrhundert erhalten: Ab 1441 verlegte die Stadt, nachdem sie das Gebäude erworben hatte, hierhin den Sitz der Stadtwaage.

Weitere Informationen über die Neue Waag finden Sie auf der folgenden Webseite:

Weiterführende Literatur:

  • Bauer, Karl (1997): Regensburg. Kunst-, Kultur- und Alltagsgeschichte. 5., erweiterte Auflage. MZ-Verlag, Regensburg.
Erstellt um 00:24 Uhr.

Nr. 29 Eintrag im Rexplorer-Blog

Erstellt um 00:27 Uhr.

Nr. 30 Eintrag im Rexplorer-Blog

Erstellt um 00:29 Uhr.

Nr. 31 Die Frau des Tuchhändlers

Ein äußerst pikantes Geheimnis hält die Frau des Tuchhändlers in Atem. Noch weiß nur ihr Mann davon, doch es könnte sie bis an den Pranger bringen und sie damit ins Verderben stürzen.

Dabei hat sie so viel zu verlieren! Ihr Handel am Watmarkt blüht - Kleider, Stoffe und Tücher werden bis nach Paris verkauft. Deshalb residiert sie auch in einem der schönsten und höchsten Bauten, dem Baumburgerturm.

Mit einer Höhe von fast 28 Metern ist er der zweithöchste Patrizierturm der Stadt! Nur der Goldene Turm ist noch höher. Besonders eindrucksvoll sind die Verzierungen des 1270 fertig gestellten Turms. Auf der prächtigen Loggia präsentiert sich die Frau des Tuchhändlers gerne mit all ihrem Reichtum in voller Pracht und würde. Manchmal wirft sie sogar wohltätig Münzen herunter!

Weitere Informationen zum Baumburgerturm finden Sie auf folgender Webseite:

WeiterführendeLiteratur:

  • Bauer, Karl (1997): Regensburg. Kunst-, Kultur- und Alltagsgeschichte. 5., erweiterte Auflage. MZ-Verlag, Regensburg.
Erstellt um 00:31 Uhr.

Nr. 32 Kaiser Karl V

Sogar Ländereien in Übersee besitzt Kaiser Karl V. und ist damit Herrscher über ein Reich, in dem die Sonne nie untergeht. Doch es gibt noch mehr Errungenschaften, die ihn bis heute nicht vergessen machen: Er stellte 1532 in der Constitutio Criminalis Caroliona erstmalig eine reichseinheitliche Hailsgerichtsordnung auf, das als erstes deutsches Strafgesetzbuch gilt.

Wie viele andere ehrwürdige Gäste der Stadt nächtigte Kaiser Karl V. mehrfach im Gasthof "Zum Goldenen Kreuz" am Haidplatz 7. Zwischen 1532 und 1541 soll er das Gebäude des Öfteren als Hoflager genutzt haben. Seine heutige Gestalt mit einer einheitlichen Front erhielt das Haus 1862.

Weitere Informationen zu Kaiser Karl V. finden Sie auf folgenden Webseiten:

Erstellt um 00:36 Uhr.